Heiligtum Kalvarienberg
Kirche
St. Kalvarienberg
86609 Donauwörth
Träger: Stadt Donauwörth
Seelsorge: Pfarreiengemeinschaft Donauwörth-Liebfrauen-Münster
Pfarrbüro:
Münsterplatz 5
86609 Donauwörth
Tel: 0906 706280
Bürozeiten:
Montag, Mittwoch, Freitag 08:00 - 12:00 Uhr
Dienstag 13:00 - 17:00 Uhr
Pfarrer:
Msgr. Ottmar M. Kästle
St. Kalvarienberg
86609 Donauwörth
Träger: Stadt Donauwörth
Seelsorge: Pfarreiengemeinschaft Donauwörth-Liebfrauen-Münster
Pfarrbüro:
Münsterplatz 5
86609 Donauwörth
Tel: 0906 706280
Bürozeiten:
Montag, Mittwoch, Freitag 08:00 - 12:00 Uhr
Dienstag 13:00 - 17:00 Uhr
Pfarrer:
Msgr. Ottmar M. Kästle
Beschreibung
Der Kalvarienberg (am Schellenberg - Schlachtfeld) mit der Maria - Hilf - Kapelle lädt zu persönlicher Betrachtung und Gebet ein. Er will dem Beter vor Augen führen und durch Mitgang einladen, den Leidens- und Erlösungsweg unseres Herrn mit- und nachzugehen - sowohl meditativ wie physisch.
Betritt man den Kalvarienberg am Fuße, so durchschreitet man ein Tor, über dem folgender Vers aus der Hl. Schrift angebracht ist: "Mir aber sei es fern, in etwas anderem meinen Ruhm zu suchen, als in dem Kreuze des Herrn Jesus Christus" (Gal 6,14).
Geschichtlich verbindet sich mit diesem Kalvarienberg, dem Leidensberg Jesu vor seiner Verhaftung und Auslieferung, folgende historische Begebenheit:
"Europäische Machtpolitik und Fürstenprestige trieben an dieser Stätte im spanischen Erbfolgekrieg am 2. Juli 1704 tausende bayerischer, französicher, österreich - habsburgischer und englisch - niederländischer Soldaten in die 'Schlacht am Schellenberg' und in den Tod. Die alte Reichsstadt Donauwörth blutete wieder einmal wie so oft aus vielen Wunden. Da gelobten 1721 Rat und Bürgerschaft, dankbar für die Rettung aus Kriegsnot und glücklich über den Frieden, diesen 'Kalvarienberg' über dem Massengrab zu errichten. Er wurde 1734 vollendet. Nach bedeutsamen Erneuerungen 1819 und 1881 und der Besteitigung von Kriegsschäden 1954 wurde er nach 250 Jahren zwischen 1984 und 1987 grundlegend restauriert, historische treu saniert und zum 'Mahnmal des Friedens' proklamiert; denn wer vergisst, 'dass die Siege des Friedens grösser sind als die des Krieges', wird erneut zu Blut und Tränen verurteilt!
Mögen viele Gläubige der Toten gedenken und oftmals an dieser Stätte zum Herrn beten - im Leiden wie in der Freude ewiger Erlösung.
Betritt man den Kalvarienberg am Fuße, so durchschreitet man ein Tor, über dem folgender Vers aus der Hl. Schrift angebracht ist: "Mir aber sei es fern, in etwas anderem meinen Ruhm zu suchen, als in dem Kreuze des Herrn Jesus Christus" (Gal 6,14).
Geschichtlich verbindet sich mit diesem Kalvarienberg, dem Leidensberg Jesu vor seiner Verhaftung und Auslieferung, folgende historische Begebenheit:
"Europäische Machtpolitik und Fürstenprestige trieben an dieser Stätte im spanischen Erbfolgekrieg am 2. Juli 1704 tausende bayerischer, französicher, österreich - habsburgischer und englisch - niederländischer Soldaten in die 'Schlacht am Schellenberg' und in den Tod. Die alte Reichsstadt Donauwörth blutete wieder einmal wie so oft aus vielen Wunden. Da gelobten 1721 Rat und Bürgerschaft, dankbar für die Rettung aus Kriegsnot und glücklich über den Frieden, diesen 'Kalvarienberg' über dem Massengrab zu errichten. Er wurde 1734 vollendet. Nach bedeutsamen Erneuerungen 1819 und 1881 und der Besteitigung von Kriegsschäden 1954 wurde er nach 250 Jahren zwischen 1984 und 1987 grundlegend restauriert, historische treu saniert und zum 'Mahnmal des Friedens' proklamiert; denn wer vergisst, 'dass die Siege des Friedens grösser sind als die des Krieges', wird erneut zu Blut und Tränen verurteilt!
Mögen viele Gläubige der Toten gedenken und oftmals an dieser Stätte zum Herrn beten - im Leiden wie in der Freude ewiger Erlösung.
