Kirchenmusik
Vielen Dank für Ihr Interesse an der Kirchenmusik in unserer Pfarreiengemeinschaft!
Die verschiedenen hochmotivierten und engagierten Chöre der Pfarreiengemeinschaft Donauwörth-Liebfrauen-Münster unter der bewährten Leitung der Dekanatskantorin Maria Steffek bieten das ganze Jahr über ein breites Spektrum anspruchsvoller Kirchenmusik.
Beeindruckende Aufführungen an Festtagen oder zum Abschluss der Kulturtage laden zum Gottesdienst und animieren zum mitmachen.
Sind Sie dabei? - Singen Sie mit!
Die verschiedenen hochmotivierten und engagierten Chöre der Pfarreiengemeinschaft Donauwörth-Liebfrauen-Münster unter der bewährten Leitung der Dekanatskantorin Maria Steffek bieten das ganze Jahr über ein breites Spektrum anspruchsvoller Kirchenmusik.
Beeindruckende Aufführungen an Festtagen oder zum Abschluss der Kulturtage laden zum Gottesdienst und animieren zum mitmachen.
Sind Sie dabei? - Singen Sie mit!
Kirchenmusik zur Advents- Weihnachtszeit 2011
Samstag, 26.11.2011
18:00 Uhr im Münster „Zu Unserer Lieben Frau“
„Adventsmesse“ mit dem Münsterchor
Samstag 03.12.2011
19:00 Uhr im Münster „Zu Unserer Lieben Frau“
Alpenländische Weihnacht
Das große Weihnachtskonzert mit dem Tölzer Knabenchor und seinen Solisten im Liebfrauenmünster.
Reinerlös für die Kartei der Not.
(nähere Informationen siehe "Termine")
Sonntag, 04.12.2011
09:00 Uhr in „St. Laurentius“-Berg
Der Münsterchor singt Adventslieder zum zweiten Adventssonntag
Donnerstag, 08.12.2011
19:00 Uhr im Münster „Zu Unserer Lieben Frau“
Hassler-Messe „Dixit Maria“ mit dem Kirchenchor Auchsesheim/Nordheim
Samstag, 24.12.2011 - Heilig Abend
17:00 Uhr im Pfarrgarten in Auchsesheim
Krippenspiel mit dem Theaterverein und dem Kirchenchor (Leitung: Heidi Müller)
Samstag, 24.12.2011 - Heilig Abend
23:00 Uhr im Münster „Zu Unserer Lieben Frau“
Christmette mit der Bauernmesse von Annette Thoma (Münsterchor und Stubenmusik)
Sonntag, 25.12.2011 - Weihnachten
19:00 Uhr im Münster „Zu Unserer Lieben Frau“
Orchestermesse zum Weihnachtsfest „Nicolai-Messe“ von J. Haydn für Soli, Chor und Orchester
Samstag, 31.12.2011 - Silvester
17:00 Uhr im Münster „Zu Unserer Lieben Frau“
Feierlicher Jahresschlussgottesdienst – Chöre aus dem „Messias“
Donnerstag, 05.01.2012
18:00 Uhr im Münster „Zu Unserer Lieben Frau“
Vorabendmesse zum Fest „Epiphanie“ – der Münsterchor singt Weihnachtslieder
Freitag, 06.01.2012 - Heilige Drei Könige
17:00 Uhr in „St. Georg“-Auchsesheim
Der Kirchenchor Auchsesheim/Nordheim singt die Pastoralmesse in G-Dur von Karl Kempter und das „Transeamus“ von Schnabel
Weitere Informationen
Fragen zu den Terminen beantwortet Ihnen gerne das
Pfarrbüro
Münsterplatz 5
86609 Donauwörth
Tel: 0906 70628-0
Pfarrbüro
Münsterplatz 5
86609 Donauwörth
Tel: 0906 70628-0
Ernest Weinrauch - ein Donauwörther Kind
am Samstag, 19. September 2009, gestaltete das Ernest-Weinrauch-Ensemble Zwiefalten, bestehend aus Solisten, Chor und Orchester, ein Konzert im Münster "Zu Unserer Lieben Frau", das ausschließlich Werken von Pater Ernest Weinrauch gewidmet war.
Viele mögen sich fragen, was Musiker aus dem oberschwäbischen Zwiefalten nach Donauwörth führt.
Die Antwort ist einfach: Ernest Weinrauch stammt aus Donauwörth.
Dr. Torsten Augenstein schreibt dazu in seiner Studie „Musik des 18. Jahrhunderts im Oberschwäbischen Raum: P. Ernestus Weinrauch“, erschienen im EOS - Verlag, St. Ottilien 2006:
Kindheit in Donauwörth
Der Vater des als Faustinus getauften und späteren Pater Ernestus, Johann Michael Weinrauch war von Beruf Glaser, der Großvater, Mathias Weinrauch, „Stadt-Karrmann" (Fuhrmann). Varianten in der Schreibung des Familiennamens WEINRAUCH sind 1660 Weyrach, 1775 Weinrauch, 1700 Weyrauch, 1727 Weinrauch, 1730 Weyrach, 1738 Weirauch.
Johann Michael Weinrauch wurde nach Glaserlehre, Wanderjahren und dreimaligem Antrag am 17. Januar 1727 laut Ratsbeschluss die Niederlassung als Glasermeister in Donauwörth erlaubt. Er konnte am 21. Januar gegen Gebühr als Meister in seine Zunft aufgenommen und eingetragen werden. Faustinus hatte fünf Geschwister und ging als drittes Kind aus der Ehe hervor.
Das Wohnhaus des Großvaters Matthias Weinrauch ließ sich anhand von Grund- und Bodenzinseinnahmen in den Pfarrkirchenrechungen im Pfarrarchiv (1720ff., 1730ff.) ermitteln. Da der Großvater als „Karrmann" städtischer Bediensteter war, dürfte das zu diesem Beruf gehörige Haus das Wohnhaus des Großvaters gewesen sein. Dieses stand im „Spindeltal", einem alten Donauwörther Stadtteil, der im Krieg nach zwei schweren Bombenangriffen am 11. und 19. April 1945 total zerstört wurde.
(...) Nicht weniger bedeutsam scheint die dreifache Patenschaft (u. a. auch bei Faustinus) der Jungfrau Anna Maria Baumhardtner, die aus einer angesehenen Familie Donauwörths stammt. Von 1712-1735 war Johann Wolfgang Baumhardter, ein mutmaßlicher Verwandter der Jungfer Anna Maria, Bürgermeister von Donauwörth...
Ernest Weinrauch trat schon in jungen Jahren in das damalige Benediktinerkloster Zwiefalten ein und war dort 30 Jahre lang Chorregent. Er war somit im Kloster für die Musikpflege verantwortlich. Und das hieß zur damaligen Zeit eben auch: selbst Musik für den kirchlichen Gebrauch komponieren. Er galt schon zu seiner Zeit als einer der besten Klosterkomponisten weit über Oberschwaben hinaus.
Mit der Säkularisation 1803 wurde wie in ganz Oberschwaben auch in Zwiefalten die reiche und lebendige Klosterkultur zerstört. So gerieten auch Weinrauchs Kompositionen in Vergessenheit.
Erst gegen Ende des letzten Jahrhunderts wurden viele geistliche Werke aus oberschwäbischen Klöstern wieder entdeckt und durch Aufführungen einem breiteren Publikum nahegebracht, vor allem durch die Arbeit des Tübinger Professors Dr. Alexander Sumski.
Seit 2005 setzt es sich der Geschichtsverein Zwiefalten zum Ziel, Ernest Weinrauchs Musik in Zwiefalten und in seiner Geburtsstadt Donauwörth wieder heimisch werden zu lassen. Er organisierte für 2009 nun schon das dritte Konzert.
Viele mögen sich fragen, was Musiker aus dem oberschwäbischen Zwiefalten nach Donauwörth führt.
Die Antwort ist einfach: Ernest Weinrauch stammt aus Donauwörth.
Dr. Torsten Augenstein schreibt dazu in seiner Studie „Musik des 18. Jahrhunderts im Oberschwäbischen Raum: P. Ernestus Weinrauch“, erschienen im EOS - Verlag, St. Ottilien 2006:
Kindheit in Donauwörth
Der Vater des als Faustinus getauften und späteren Pater Ernestus, Johann Michael Weinrauch war von Beruf Glaser, der Großvater, Mathias Weinrauch, „Stadt-Karrmann" (Fuhrmann). Varianten in der Schreibung des Familiennamens WEINRAUCH sind 1660 Weyrach, 1775 Weinrauch, 1700 Weyrauch, 1727 Weinrauch, 1730 Weyrach, 1738 Weirauch.
Johann Michael Weinrauch wurde nach Glaserlehre, Wanderjahren und dreimaligem Antrag am 17. Januar 1727 laut Ratsbeschluss die Niederlassung als Glasermeister in Donauwörth erlaubt. Er konnte am 21. Januar gegen Gebühr als Meister in seine Zunft aufgenommen und eingetragen werden. Faustinus hatte fünf Geschwister und ging als drittes Kind aus der Ehe hervor.
Das Wohnhaus des Großvaters Matthias Weinrauch ließ sich anhand von Grund- und Bodenzinseinnahmen in den Pfarrkirchenrechungen im Pfarrarchiv (1720ff., 1730ff.) ermitteln. Da der Großvater als „Karrmann" städtischer Bediensteter war, dürfte das zu diesem Beruf gehörige Haus das Wohnhaus des Großvaters gewesen sein. Dieses stand im „Spindeltal", einem alten Donauwörther Stadtteil, der im Krieg nach zwei schweren Bombenangriffen am 11. und 19. April 1945 total zerstört wurde.
(...) Nicht weniger bedeutsam scheint die dreifache Patenschaft (u. a. auch bei Faustinus) der Jungfrau Anna Maria Baumhardtner, die aus einer angesehenen Familie Donauwörths stammt. Von 1712-1735 war Johann Wolfgang Baumhardter, ein mutmaßlicher Verwandter der Jungfer Anna Maria, Bürgermeister von Donauwörth...
Ernest Weinrauch trat schon in jungen Jahren in das damalige Benediktinerkloster Zwiefalten ein und war dort 30 Jahre lang Chorregent. Er war somit im Kloster für die Musikpflege verantwortlich. Und das hieß zur damaligen Zeit eben auch: selbst Musik für den kirchlichen Gebrauch komponieren. Er galt schon zu seiner Zeit als einer der besten Klosterkomponisten weit über Oberschwaben hinaus.
Mit der Säkularisation 1803 wurde wie in ganz Oberschwaben auch in Zwiefalten die reiche und lebendige Klosterkultur zerstört. So gerieten auch Weinrauchs Kompositionen in Vergessenheit.
Erst gegen Ende des letzten Jahrhunderts wurden viele geistliche Werke aus oberschwäbischen Klöstern wieder entdeckt und durch Aufführungen einem breiteren Publikum nahegebracht, vor allem durch die Arbeit des Tübinger Professors Dr. Alexander Sumski.
Seit 2005 setzt es sich der Geschichtsverein Zwiefalten zum Ziel, Ernest Weinrauchs Musik in Zwiefalten und in seiner Geburtsstadt Donauwörth wieder heimisch werden zu lassen. Er organisierte für 2009 nun schon das dritte Konzert.
